Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop
Einheit Finnentrop

Höhenretter befreien Jugendliche aus früherem Steinbruch Elberskamp

Heggen. War es Unachtsamkeit, Leichtsinn oder Selbstüberschätzung? Das ließ sich nicht klären. Das Ergebnis jedenfalls war ein teurer und mehrstündiger Einsatz für die Rettungskräfte, die am Freitag, 1. Dezember, zwei 17-Jährige aus der Steilwand des früheren Steinbruchs Elberskamp in Heggen gerettet haben.
Gegen 11 Uhr war in Heggen der Sirenenalarm losgegangen, und die Feuerwehr rückte aus. Die Kreisleitstelle hatte gemeldet, dass zwei Personen in der Steilwand des früheren Steinbruchs Elberskamp in eine „hilflose Lage“ geraten seien. Zunächst wurden auch die Brandbekämpfer aus Bamenohl und Ostentrop alarmiert, bei denen – neben den Kameraden aus Serkenrode – die Seilausrüstung für die Gemeinde Finnentrop gelagert ist. Außerdem rückten die Drehleiter aus Bamenohl und die Feuerwehr Finnentrop sowie der Notarzt, zwei Rettungswagen und die Polizei zum früheren Steinbruch aus.

Gut gesichert wurde hier ein Kamerad der Heggener Wehr an der Steilwand hinab und damit in den Hang gelassen. Ein 17-jähriger Attendorner und seine gleichaltrige Freundin aus Kreuztal saßen hier fest. Sie waren nach ersten Erkenntnissen an der oberen Kante der Felswand herumgeklettert, dann ein Stück weit abgerutscht – und saßen schließlich fest. Die beiden Jugendlichen hatten Glück im Unglück, denn wie der in den Hang gelassene Feuerwehrmann seinen Kameraden berichtete, seien beide bis auf leichte Schürfwunden unverletzt. Allerdings musste die Feuerwehr nun selbst Hilfe für die Bergung anfordern. Diese kam schließlich aus Köln–Ehrenfeld. Sechs Höhenretter rückten aus der Domstadt an. Mit drei Fahrzeugen und der entsprechenden Ausrüstung stiegen sie von oben in den Hang ein. Die beiden Verunglückten konnten dann vorsichtig hangabwärts gerettet werden. Als besonders schwierig erwies sich das lose Gestein, das immer wieder für Steinschlag sorgte. Schließlich übergaben die Höhenretter die beiden Jugendliche dem Rettungsdienst. Nach rund drei Stunden war der Einsatz vor Ort beendet.

Der ehemalige Steinbruch Elberskamp ist mittlerweile ein offizielles Klettergebiet und wird von der Sektion Gummersbach des Deutschen Alpenvereins betreut. Zutritt haben hier aber nur Profis oder Personen unter Aufsicht.

2017 12 01 LP Hoehenretter befreien Jugendliche aus frueherem Steinbruch Elberskamp

Quelle: LokalPlus 01.12.2017

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Feuer bei Fischer&Kaufmann in Heggen: 60 Kameraden im Einsatz

31.10.2017 Heggen. Schwarze Rauchwolken und Blaulicht „Am Steinwerk“ in Heggen: In einem Presswerk des Betriebs Fischer & Kaufmann war am späten Dienstagnachmittag, 31. Oktober, gegen 17 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Erst gegen 21 Uhr war der Einsatz beendet – die Brandursache ist noch unklar.

 2017 11 01 Brand

 

Schon als die Kameraden in Richtung Einsatzort fuhren, sahen sie von weitem eine Rauchsäule über den Produktionshallen. Beim Eintreffen fanden sie eine völlig verrauchte Produktionshalle vor – ein Feuer war da aber noch nicht zu erkennen. Unter Atemschutz erkundete ein Trupp die Halle und fand dort zwei Mitarbeiter des Betriebes, die umgehend ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben wurden. Zur Kontrolle wurden sie ins Krankenhaus transportiert. Mehr Atemschutz angefordert Bei der weiteren Erkundung entdeckten die Kameraden letztlich ein Feuer im Pressenkeller des Betriebes. Schnell war klar, dass mehr Atemschutzträger benötigt wurden – daher wurde das Alarmstichwort von „Feuer 2“ auf „Feuer 3“ erhöht.

Schnell waren Brandbekämpfer aus Bamenohl und Finnentrop inklusive Drehleiter vor Ort. Zur Sicherstellung des Grundschutzes im Gebiet von Heggen über Finnentrop und Bamenohl wurde die Löschgruppe Lenhausen alarmiert. Gleichzeitig mussten Atemluftflaschen und –masken aus Fretter geholt werden.
„Insgesamt gingen nacheinander neun Trupps unter Atemschutz in die Halle, um das brennende Öl im Keller zu löschen und Maschinenteile, Abdeckungen und Wände des Kellers herunterzukühlen“, schreibt die Feuerwehr Heggen auf ihrer Facebook-Seite. Außerdem mussten mit einem Kran Metallplatten entfernt werden, um an den Brandherd zu gelangen.

„Alle im Bereich befindlichen Bauteile, Motoren und Kabel wurden durch das Feuer erheblich beschädigt“, heißt es seitens der Feuerwehr weiter. Die Arbeit nach dem Einsatz Nachdem der Brand gelöscht war, war die Arbeit für die Kameraden aber noch lange nicht beendet: Nach den Aufräumarbeiten vor Ort musste das gesamte eingesetzte Schlauchmaterial aufgrund der Kontaminierung mit dem Öl und sonstigen Betriebsstoffen in der Schlauchpflege in Attendorn ausgetauscht werden. Außerdem mussten das komplette Material plus die Fahrzeuge gründlich gereinigt werden.

Im Einsatz waren die Löschgruppen Finnentrop, Bamenohl, Lenhausen und Heggen mit neun Fahrzeugen und mehr als 60 Einsatzkräften. Weiterhin war die Kreispolizeibehörde Olpe sowie der Rettungsdienst des Kreises Olpe mit einem RTW zur Eigensicherung vor Ort, der im Laufe des Einsatzes vom Malteser-Hilfsdienst abgelöst wurde.

Die Brandursache und die Schadenshöhe stehen noch nicht fest. Derzeit wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Ein Artikel von Kerstin Sauer
Bilder von: Barbara Sander-Graetz

Quelle: www.lokalplus.nrw

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Carport brennt in Rönkhausen

Am Nachmittag des 17.07.2017 wurden die Löschgruppen Finnentrop, Bamenohl, Rönkhausen und Lenhausen zu einem Brandeinsatz nach Rönkhausen alarmiert. "Brennt Carport" lautete die Einsatzmeldung. Die ersteintreffenden Kräfte der Löschgruppe Rönkhausen hatten das Feuer schnell unter Kontrolle, so konnten die nachrückenden Kräfte die Einsatzstelle zeitnah wieder verlassen.

Im Einsatz waren:
LG Finnentrop mit LF 10 und RW 1
LG Rönkhausen mit HLF 10 und ELW 1
LG Lenhausen mit LF 10 und GW-L 
LG Bamenohl mit LF 20, DLK 23/12 und SW-KatS

Waldhütte brennt oberhalb von Lenhausen ab

15.07.2017 Lenhausen. Eine brennende Waldhütte, die sogenannte Katharinenhütte oberhalb von Lenhausen, hat am Samstagmorgen rund 50 Kameraden der Feuerwehren aus Lenhauen, Finnentrop und Heggen beschäftigt, Am Nachmittag rückten Beandbekämpfer erneut aus.

 2017 07 15 LP Waldhuette brennt oberhalb von Lenhausen ab

Starker Rauch war am Morgen im Wald oberhalb von Lenhausen zu sehen gewesen und führte letztendlich zur Alarmierung der Brandbekämpfer. Schnell war klar: Es handelt sich um die Katharinenhütte, eine im Wald gelegene Jagdhütte, die in Flammen stand. Erschwerend für die Wehr kamen die Zufahrt und die Wasserversorgung hinzu, sodass der Tankwagen mit 4000 Litern Wasser aus Heggen alarmiert wurde. Mit schwererem Gerät ging es durch den Wald. Den Weg hatten ortskundige Lenhauser markiert.

 

Vor Ort brachten die Brandbekämpfer das Feuer zwar schnell unter Kontrolle, dass die Jagdhütte komplett abbrannte, konnten sie jedoch nicht verhindern. Angrenzende Bäume und geschlagenes Holz wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden liegt bei mehreren hundert Euro. Die Brandursache ist bislang unklar.

 

Um 15.15 Uhr alarmierte die Kreisleitstelle Olpe erneut die Wehr aus Heggen zur Einsatzstelle im Wald oberhalb von Lenhausen. Bei einer Brandnachschau waren der Löschgruppe Lenhausen noch einige Glutnester aufgefallen, die abgelöscht werden mussten.

 

Um genug Wasser vor Ort zu haben, wurde das TLF 3000 mit 2400 Litern Wasser erneut alarmiert. Drei Kameraden machten sich daraufhin noch einmal auf den Weg nach Lenhausen, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Vor Ort wurden Glutnester abgelöscht und erneut ein Schaumteppich über die Brandstelle gelegt, um ein Wiederentfachen des Feuers zu verhindern.

 

Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz
Quelle: www.lokalplus.nrw

 

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Rauchmelder alarmiert Feuerwehr

Am Morgen des 05.07.2017 wurden die Löschgruppen Finnentrop und Bamenohl zu einem ausgelösten Rauchmelder alarmiert. Da von aussen weder Rauch noch Feuerschein zu erkennen war, wurde auf ein gewaltsames öffnen der Tür verzichtet und man wartete das Eintreffen des Schlüssels ab. Es stellte sich heraus, das der Rauchmelder wegen einer Fehlfunktion ausgelöst hatte.

Denken sie bitte an die regelmässige Überprüfung ihrer Rauchmelder um Fehlfunktionen zu vermeiden, damit sie im Ernstfall vor Gefahr warnen können.
Zögern sie auch nicht davor den Notruf (112) zu wählen, wenn sie längere Zeit einen Rauchmelder hören, denn es könnte tatsächlich ein Notfall vorliegen.

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